Artgerechte Haltung von Kois

Ein Koi ist in sehr empfindlicher Fisch, den man in einem Gartenteich aber ohne Probleme halten kann. Allerdings muss man sich mit dem Teich sehr viel Mühe geben, denn schließlich ist er ein Ort für eine Lebensgemeinschaft und nicht ein Wassertümpel, den man sich selbst überlassen kann. Kois können ohne weiteres im Gartenteich auch überweinter, sodass kein extra Aquarium angeschafft werden muss. Im Laufe des Jahres verändert sich die Zusammensetzung des Teiches und daher kann ein Koi nur dann gut überwintern und dabei überleben, wenn alle Bestandteile in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander Bestand haben. Die unterschiedlichen Jahreszeiten bedeuten für den Koi auch unterschiedliche Lebensbedingungen und somit ein Wechsel seiner Gewohnheiten. Kritisch ist es immer im Frühjahr, wenn das Wasser durch die Fröste in der Nacht abgekühlt wird. Nicht selten führen diese extremen Temperaturunterscheide sogar zum Tod des Kois. Grundsätzlich gilt, dass Temperaturen zwischen acht und zwölf Grad Celsius für den Koi sehr lebensgefährlich sind. Daher kann man den Teich erst ab einer konstanten Temperatur von 13 Grad Celsius abdecken, was langsam und schrittweise erfolgen sollte. So kann sich der Koi langsam an die hellere Umgebung gewöhnen. Bei einer Wassertemperatur von zwölf Grad Celsius kann man mit der Fütterung beginnen, da der Koi erst dann das Futter gut verdauen kann. Dabei sollte man aber zusätzlich darauf achten, dass es sich um leichtverdauliches Futter handelt. Sobald man mit der Fütterung beginnt, sollten auch die Filter im Teich in Betrieb genommen werden. So ist gewährleistet, dass die Wasserqualität ein sehr hohes Maß erfüllt.

Ferien auf dem Reiterhof

Besonders kleine Mädchen haben eine Vorliebe für Pferde und sind von Pferden immer sehr begeistert. Schnell wird dann auch der Wunsch geäußert, dass sie gerne einmal reiten wollen. Dies ist auf vielen Reiterhöfen, die es meist in der ländlichen Umgebung gibt, auch ohne weiteres möglich. Viel schöner ist allerdings ein Urlaub auf einem Reiterhof, denn hier kann man nicht nur auf einem Pferd reiten, sondern bekommt auch gleich einen guten Einblick, wie viel Arbeit ein solches Tier mit sich bringt. Besonders für Kinder ist dies ein sehr wichtiger Lerneffekt, auf den man nicht verzichten sollte. Um Ferien auf dem Bauernhof machen zu können muss man nicht immer unbedingt sehr weit weg fahren. Die meisten Reiterhöfe haben Ferienwohnungen, in denen man seinen Urlaub dann verbringen kann. Sehr häufig bieten diese Reiterhöfe auch Möglichkeiten zu Kurzurlauben an und haben sogar Angebote für Kinder ohne Eltern. So können die Kinder einmal ohne ihre Eltern die Ferien verbringen und bewegen sich dabei auf einem Reiterhof auf dem vieles geboten wird. Meist ist an einen Reiterhof ein landwirtschaftlicher Betrieb gekoppelt, sodass nicht nur das Reiten im Vordergrund steht, sondern auch die ganze bäuerliche Arbeit drum herum. Da müssen die Ställe ausgemistet und die Kühe auf die Weide gebracht werden. Da müssen die Felder bestellt werden und die Katzen versorgt werden. Kühe melken gehört ebenso zu den Attraktionen wie die Ernte. So verbringen Kindern einen wundervollen Urlaub, weit weg von dem Lärm der Großstadt und lernen sehr viel über die Arbeit auf einem Bauern- oder Reiterhof.

Ein Hund zu Weihnachten

Wenn Weihnachten vor der Tür steht muss man überlegen, wem man was schenken möchte. Schnell steht auf den Wunschzetteln der Kinder, dass sie sich einen Welpen vom Weihnachtsmann wünschen. Allerdings sollte man sich diesen Schritt vorher überlegen, denn ein Haustier ist ein Lebewesen und kein Spielzeug. Nicht selten werden Tiere, die zu Weihnachten noch ganz süß waren, zu Ostern schon wieder an Tankstellen oder Rasthöfen ausgesetzt, weil sie einfach stören. Man muss bedenken, dass ein Haustier jede Menge Geld kostet und das es auch ein großer Zeitaufwand ist, denn schließlich muss man sich mit dem Tier beschäftigen. Besser ist es, den Schritt für ein neues Familienmitglied mit der Familie genau zu besprechen und auf alle Wenns und Abers aufmerksam zu machen. Auch Kindern kann man das ganz gut erklären. Der Buchhandel bietet dazu viele Bücher an, mit denen man Kindern auf spielerische Art und Weise erklären kann, was ein Haustier mit sich bringt. In keinem Fall sollte man spontan ein Tier aus dem Tierheim holen ohne vorher alle pro und kontra abzuwägen. Besser ist es, mit den Kindern über einen Weihnachtsmarkt zu schlendern und dort nach einem geeigneteren Geschenk zum Fest der Feste zu suchen. In fast jeder Stadt gibt es einen Weihnachtsmarkt und in manchen Städten sind diese sogar sehr groß. Zu den bekanntesten Weihnachtsmärkten gehört der Christkindlmarkt in Nürnberg, der mit Sicherheit ein Erlebnis für Groß und Klein ist. Zudem findet man hier sicherlich das ein oder andere Geschenk, dass dann später unter dem Weihnachtsbaum seinen Platz findet.

Die Feinheiten der Hilfe

Die Kunst der feinen Hilfengebung. Wechsel à tempo, bei denen man kein Schieben und Umschmeißen der Schenkel sieht. Die Pirouette, die aussieht, als wäre sie von alleine gesprungen, die Piaffe in korrekter relativer Aufrichtung, mit aktiver Hinterhand und korrekter Hankenbeugung oder einfach nur eine ganze Parade, bei der das Pferd ohne ziehen und zerren auf den Punkt zum Halten kommt – das ist die Kunst.
Gibt es das heute noch?
Schaut man sich die moderne Dressur an, fällt einem auf, dass mit sehr harter Hand, groben Hilfen und Unterstützung durch Gerte und Hilfszügel gearbeitet wird. Pferde, die in absoluter Aufrichtung mit stelzender Hinterhand durch die Prüfung laufen. Man versucht, ihnen mit allen Mitteln die gewünschten Lektion abzuringen.
Ist sie dann noch fein?
Ist das Pferd dann noch losgelassen?
Finden wir dabei noch die Kriterien der Skala der Ausbildung erfüllt?
Wenn wir uns die großen Ausbilder der klassischen Reitkunst betrachten – wer kann sich damit noch messen?
Nuno Oliveira reitet sein Pferd auf einem hohen S-Niveau nur an einem Band, ohne Gebiss und Trensenzaum. Er propagiert in seinem Buch: „Ratschläge eines alten Reiters an junge Reiter“ immer wieder die Hankenbeugung und die korrekte Piaffe als Maßstab der Losgelassenheit und Feinheit der Reitkunst.
In seinem Buch: „Reitkunst am Scheideweg“ berichtet Erich Glahn 1956 von Pferdekennern, die den wahren Blick für Harmonie, Perfektion und Gefühl besitzen. Er schreibt weiter, dass der Richter-Erlass von 1924 festlegt, dass der Reinheit der Gänge oberste Priorität beizumessen ist.
Er kritisiert die moderne Reiterei (Stockholm 1956) massiv. Zitat: „… die man wohl im Namen Cederströms am besten kennzeichnet: gegen den reinen Gang und für die Spannung! Damit aber gegen die Hankenbiegung und den Schwung aus der Hinterhand, der im Trab wie Galopp bei der Dressur „das Hauptfordernis“ (Meixner) ist. Dies war das allerletzte Ergebnis des Fehlspruchs: dem aus dem Rücken gehenden Pferd wird abgesagt. Der Weg zum Schenkelgänger und zum „mechanisierten Pferd (G.Rau) wird beschritten….“
Selbst Philippe Karl moniert in seinem Buch: „Irrrwege der modernen Dressur“ in vielen seiner Aussagen die moderne Reiterei, die mit der klassischen Reitkunst nichts mehr gemein hat.
Wer beherrscht sie noch – die feinen Hilfen?
Wenn kann sie noch ausbilden – die feinen Hilfen?
Wer ist noch in der Lage, aus dem Schenkelgänger einen Rückengänger zu machen?
Wie vielen jungen Pferden wird schon in jungen Jahren in der Grundausbildung als Remonte die Freude am reinen Gang genommen, einfach durch zu viele und zu hohe Anforderungen.
Wer kann heute noch eine Remonte – remontengerecht ausbilden?
Wer nimmt sich noch die Zeit und die Ruhe für ein junges Pferd?
Mit vier Jahren L-fertig, mit fünf Jahren schon die erste M-Dressur. Muss das sein? Wie lange machen das die unfertigen Knochen und Gelenke mit? Wie lange der Kopf?
Wussten Sie, dass man eine Remonte im ersten Jahr dreimal in der Woche, im zweite Jahr viermal in der Woche und im dritten Jahr fünfmal in der Woche reiten sollte?
Wussten Sie, dass sich junge Pferde nicht aus Widersetzlichkeit herausheben sondern einfach, weil sie keine Kraft mehr haben, den Hals in der Dehnungshaltung in der Tiefe zu halten? Hätten Sie gewusst, dass der richtigen Weg in einer solchen Situation ist, abzusteigen, sein junges Pferd zu führen und es dann nochmals von Neuem zu versuchen? („Der Reiter formt das Pferd“ von Bürger / Zietzschmann).
„Der Finger in der Wunde“ von Gerd Heuschmann zeigt, wohin sich die Reiterei 2006 entwickelt hat – und das auf hohem Niveau!
Haben wir seit 1924 nichts dazu gelernt?
Bundeschampionat 2007: Auf den vorderen Plazierungen stehen Pferde, die einen taktreinen Pass in der Prüfung zeigten.
Der Pass als vierte Grundgangart in der Dressur?
Wo bleibt da die Reinheit der Gänge?
Ein Richter unter den Zuschauern meinte, dass der Pass keine Auswirkung auf das Ergebnis der Prüfung haben würde – er hatte recht.
Wo bleibt da die Reinheit der Gänge?
Haben wir unseren Richter-Erlass von 1924 vergessen und nicht verstanden?
Dieser Artikel soll ein Hilferuf sein!
Die Bitte, es anders zu machen!
Der Wunsch, dem Pferd die Möglichkeit zu geben, sich an seine ihm gestellte Anforderung zu gewöhnen und in diese langsam hinein zu wachsen und damit gesund zu bleiben.
Denn Reiten soll das Pferd schöner und gesünder machen…. reitertipps24.com