Es mag zuweilen nach Paranoia oder Panikmache klingen, aber dennoch ist es unbestritten, dass Abhören zur Zeit hoch im Kurs steht. Dabei lassen sich weder die Lauscher noch die ahnungslosen Abgehörten einer bestimmten Bevölkerungsgruppe klar zuordnen. Denn die Zeiten, wo diverse Abhörmethoden und sonstige Überwachungsformen nur den Spezialisten vorbehalten war, die auf ausgewählte Zielpersonen quasi angesetzt waren, dürften längst der Vergangenheit angehören. Und auch wenn es in der Öffentlichkeit vor allem Vater Staat ist, dessen möglicher Rollenwechsel zum Big Brother angeprangert wird, so ist dies wohl nur die Spitze des Eisbergs, was das heimliche Lauschen anbetrifft. Die Dunkelziffer der verborgenen Lauschangriffe dürfte in Wirklichkeit weitaus höher sein und die Betroffenen von Kreisen der Unternehmer und Kaufleute bis hin zum Otto Normalverbraucher zu finden sein. Tatsächlich sind die finanziellen Verluste, die Jahr für Jahr durch Wirtschaftsspionage entstehen exorbitant und wie viel wirtschaftlichen Schaden das Spionieren in rein privaten Bereichen anrichtet, mag dahingestellt sein. Fakt ist, dass auch ohne ökonomischer Schäden ein unerwünschtes Abhören für die Betroffenen nicht minder verheerend ist, denn es bedeutet schließlich eine grobe Verletzung der Privatsphäre. Um sicher zu gehen, dass man selber nicht zu den ungewollt abgehörten Personen gehört, kann man hier eine spezielle Technik für den Abhörschutz, sogenannte Aufspürgeräte oder Detektoren einsetzen.