Der Begriff Museum bedeutet ursprünglich das Heiligtum der Musen, die die Schutzgöttinnen der Künste, Kultur und die der Wissenschaften waren. Heute versteht man darunter eine Institution, in der interessante Gegenstände aufbewahrt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Verantwortlich für die Sammlung oder die Ausstellung in einem Museum ist der Kurator. Heute muss man in so gut wie jedem Museum Eintritt bezahlen, durch den sich das Museum finanziert. Von den Geldern werden die Kunstwerke und Ausstellungsstücke gepflegt und, wenn es erforderlich ist, auch restauriert. Es gibt eine große Anzahl an verschiedenen Museen, die sich meist einem ganz bestimmten Thema widmen. So gibt es in jeder etwas größeren Stadt mindestens ein Heimatkundemuseum, in dem meist über die Entwicklung und die Geschichte der jeweiligen Stadt berichtet wird. Des Weiteren gibt es sehr viele Museen, die sich mit der Eiszeit oder mit anderen historischen Zeiten beschäftigen. Zudem gibt es aber auch sehr kuriose Museen, wie ein Eisenbahnmuseum, ein Puppenmuseum oder auch ein Streichholzschachtelmuseum. Auch Museen die ausschließlich Kunst zeigen gibt es in Deutschland in einer sehr großen Anzahl. In den letzten Jahren besonders beliebt geworden sind sog. Mit-Mach-Museen, die sich meist an Kinder richten. Hier können Kindern nicht nur stur durch die Ausstellung gehen, sondern anfassen und experimentieren. So kann man Kindern auf spielerischer Art und Weise die Welt erklären. Spaß haben dabei garantiert nicht nur die Kleinen. In Städten wie Wolfsburg oder Hamburg gibt es eine Vielzahl dieser interaktiven Museen, die man in den Sommerferien einfach mal besuchen sollten, hier ist Langeweile ausgeschlossen.