Bei der Gestaltung und Anfertigung von besonderen Geschenkverpackungen ist jeder selbst in der Lage wunderbare Akzente zu setzen. Natürlich dürfen ein wenig Kreativität und Einfallsreichtum nicht ganz fehlen. Für die Umsetzung der Ideen werden eigentlich nur Werkzeuge verwendet, die sowieso in jedem Schreibtisch zu finden sind, nämlich Schere, Klebstoff und Klebefilm eventuell ein Tacker. Natürlich ist auch eine Heißklebepistole sehr von Vorteil und würde viele Arbeitsschritte erleichtern. Anlässe, Geschenke zu verpacken, gibt es mehr als genug – Materialien ebenfalls. Ob zu Weihnachten, Ostern, Geburtstag, Taufe, Muttertag oder Hochzeit, passendes Geschenkpapier findet man in Hülle und Fülle und an einer kleinen Dekoration mangelt es auch nicht. Tonpapier, Karton, Bänder, Schleifen und Cellophanfolie bekommt man im Laden um die Ecke und Accessoires befinden sich überall in der Wohnung. Wenn nicht dort, dann mit Sicherheit im Spielzeuggeschäft, Blumenladen oder sogar im Baumarkt. Mit ein wenig Fantasie lassen sich eigentlich alle Sachen anpassen, umbauen und umgestalten. Jetzt brauch der passionierte Geschenkeinpacker nur noch ein Ereignis als Startschuss und schon stürzt er sich ins Vergnügen, oft auch in das der Beschenkten, die sich über eine nette Verpackung genau so sehr freuen wie über das Geschenk selbst. Eigene Erfahrungen haben gezeigt, dass kleine Kinder einer aus vielen unterschiedlichen Materialien bestehenden Verpackung meist den Vorrang geben. Besonders wenn „nur“ Strümpfe oder Hemden das eigentliche Geschenk darstellen. Auf jeden Fall isst das Auge mit, und wenn jemand sagt: „Das ist ja viel zu schade zum Auspacken!“, so hat man eigentlich schon alles erreicht und die Arbeit hat sich gelohnt. Einpacken ist keine Kunst, sondern eine persönliche und damit sehr individuelle Art, einen Menschen doppelt zu beschenken.