Eine Kochshow nach der anderen

Wenn man heute den Fernseher einschaltet, und dabei ist es egal zu welcher Uhrzeit oder Wochentag, wird man wortwörtlich erschlagen mit Kochsendungen. Entweder wird das Kochen als ein Wettbewerb betrachtet, wo mehrere Leute nach dem Gewinn eifern. Oder aber ein prominenter Koch nach dem anderen bekommt eine eigene Fernsehsendung um seine Kreativität zu zeigen.
Dabei werden die Rezepte immer ausgefallener und komplizierter. Alleine für die Zutaten benötigt man langsam ein separates Wörterbuch, weil zum Teil gar nicht klar wird, wovon die Köche sprechen. Der Fisch wird immer exotischer, das Fleisch kommt aus den ab gelegensten Orten der Welt und Obst und Gemüse müssen extra bestellt werden, weil sie im Supermarkt nicht erhältlich sind. Ist das denn alles noch Sinn und Zweck des Kochens?
Das scheinen die Fernsehsender auch erkannt zu haben und gehen nun zu dem kompletten Gegenteil über. Nun ist im Vorabendprogramm zu sehen was alles aus Fast Food zu machen ist. Sicherlich kann das mal interessant sein. Aber auch nur einmal.
Wo bleibt denn die gute alte Hausmannskost. Wissen Kinder, die heute aufwachsen eigentlich noch was eine ganz normale Erbsensuppe ist? Wohl eher seltener, denn zu Hause wir ja nach den prominenten Vorbildern gekocht oder die Fast Food Industrie lockt mit seinen Angeboten. Wo ist der gesunde Mittelweg?

Hinterlasse eine Antwort