Suchtfaktor SMS

Das das Handy nicht gerade billig ist, das weiß im Grunde jeder und dennoch lässt man sich oftmals zu langen Telefonaten hinreißen, die man letztendlich am Ende des Abrechnungszeitraums bereuen wird.

Aber manchmal ist es einfach sehr ungünstig, jetzt das Telefonat zu beenden, denn wenn die Freundin erst einmal von ihren neuen Schuhen erzählt, dann wird es richtig interessant. Aber nicht nur die Damenwelt telefoniert gerne, ganz gleich ob mit Handy oder Festnetztelefon, hier soll man ja nicht meinen, es erfolge eine parteiische Aussage. Auch die Männer können sich nicht so schnell vom Handy losreißen, gerade dann, wenn es um „heiße Schnecken“ oder auch Autos geht. Da soll mal schnell von der neuen Freundin geschwärmt werden oder aber die Neuigkeiten am getunten BMW diskutiert und schon hat man eine halbe Stunde mit dem Handy telefoniert.

Wenn man jetzt eine Telefonflatrate gebucht hat, ist es wahrscheinlich keine große Konsequenz auf die Geldbörse, wenn man diese jedoch nicht hat, kann man am Ende des Monats auf das blaue Wunder warten. Ebenso verhält es sich bei der SMS. Teilweise wird schon gar nicht mehr soviel telefoniert, wie man es zu vermuten gedenkt, sondern es es werden vielmehr etliche SMS versendet. Wenn man jetzt aufgrund eines Free SMS – Pakets die Möglichkeit hat, hier statt normaler Kurznachrichten kostenlose SMS zu versenden, dann mag das auch noch kein Problem sein. Ohne diese Möglichkeit jedoch wird die Telefon- bzw. Handyrechnung am Ende des Monats recht hoch sein.

Manche Menschen können jedoch einfach nicht ohne SMS oder Telefonat leben, bei diesen Menschen hat sich regelrecht eine „Handy-Sucht“ entwickelt. Wenn man aus einer solchen Bredouille nicht mehr alleine herauskommt, dann sollte man sogar in Erwägung ziehen, einen Psychologen bzw. Therapeuten aufzusuchen, denn ansonsten landet man neben der Suchtfalle auch noch in der Schuldenfalle. Und das wäre zu allem Übel noch das I-Tüpfelchen des Ganzen.

Hinterlasse eine Antwort