Kühlende Bekleidung fürs Fahrradfahren

Es ist nicht immer die leichteste Kleidung, die beim Sport angenehme Kühlung bringt. Viel wichtiger hingegen ist das richtige Material der Radsportbekleidung. Baumwollshirts nehmen viel Feuchtigkeit auf. Sie werden nass und schwer und kühlen insbesondere den exponierten Rücken aus. Funktionsshirts können da mehr. Sie leiten durch winzige Kanäle Feuchtigkeit nach außen und halten den Körper daher nicht nur trocken, sondern schützen auch Nieren und Schultern vor zu starker Auskühlung. Ob das Shirt Ärmel hat oder keine, ist dabei zweitrangig. Moderne Funktionstextilien spürt man kaum, auch nach Stunden aktiver Bewegung sind sie noch leicht und luftig. Das gilt übrigens auch für die Sporthosen. Wichtig ist nur eins: Funktionskleidung sollte körpernah getragen werden. Nur dann kann sie bestmöglich Feuchtigkeit vom Körper ableiten. Im Gegensatz zu den Kunststofftextilien, die beispielsweise in den 1970er Jahren so beliebt waren, sind heutige Funktionsshirts übrigens mittlerweile oft auch geruchsfrei. Sie müffeln selbst nach längerem Tragen nicht. Der Grund dafür sind Silberionen, die in die Stoffe eingewebt werden. Sie verhindern, dass sich Geruchspartikel festsetzen. Das ist sehr angenehm, lassen sich doch die meisten Textilien aus Kunststoffen maximal bei 40° waschen. Bakterien überleben aber leider Temperaturen bis knapp über 60°. Deshalb müffelt so manch frisch gewaschenes Fahrradtrikot trotzdem. Achten Sie beim Kauf auf entsprechende Herstellerangaben auf dem Etikett. Dann werden Sie beim Radfahren lange Freude an Ihrer Funktionsbekleidung haben.

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