Ich erinnere mich noch gerne an meine Stillzeit. Schon vor der Entbindung meines Kindes habe ich mich vorbereitet. Still-Pads eingekauft, Fencheltee, der die Milchbildung beeinflusst und ein schönes Stillkissen sowie ein Still-BH musste her.
Als mein Baby das erste Mal an die Brust gelegt wurde war ich die glücklichste Mama der Welt. Das Stillen wollte erst gelernt sein, aber nach einigen Versuchen hat es meine Kleine geschafft.
Das Stillen empfand ich als eine sehr schöne Beschäftigung, die ein inniges Verhältnis zwischen Mutter und Kind fördert. Das Schmatzen des Kindes – zusehen wie es genießt, der Hautkontakt ist etwas Wunderbares.
Praktisch auch das man immer die “Milchbar” dabei hat. Kein erwärmen (was ja auch eine Gefahr sein kann wegen Verbrennungen oder Keimen etc.) der Mahlzeit, keine ausführliche Zubereitung. Außerdem ist erwiesen das gestillte Kinder später weniger Probleme mit Übergewicht haben als “Flaschenkinder”. Also genug Gründe fürs Stillen.
Das Kind hat Hunger – einfach schnell den Still-BH öffnen und das Kind bekommt in Sekundenschnelle etwas zu essen.
Leider geht die Stillzeit viel zu schnell zu Ende. Das Kind wird nicht mehr satt, die Milch ist nicht ausreichend genug, meist ist nach einem halben Jahr Schluss!
Aber die Erinnerung an die Stillzeit bleibt und hat das Mutter-Kind-Verhältnis auf jeden Fall verbessert.