Nagetiere gehören der Gattung Säugetiere an und sind mit einem Anteil von etwa 2280 rezenten Arten, das entspricht ca. 42 % aller Säugetierspezies und macht sie somit zu der artenreichsten Ordnung der Gruppe. Heute ist eine weltweite Besiedelung der Nagetiere in den verschiedensten Lebensräumen zu verzeichnen. Die Systematik baut sich wie folgt auf: Überklasse: Kiefermäuler (Gnathastomata), Reihe: Landwirbeltiere (Tetrapoda), Klasse: Säugetiere (Mammalia), Unterklasse: Höhere Säugetiere (Eutheria), Überordnung: Euarchontolires und die Ordnung: Nagetiere. Ein Großteil dieser Nagetiere sind in der freien Natur wiederzufinden. Nur ein kleiner Teil macht die reinen Haustiere aus. Welches Kind wünscht sich denn nicht einen kleinen Freund fürs Leben zu gewinnen, mit ihm zu spielen und ihn zu pflegen. Aber gerade bei kleineren Kindern sollte man einen Kauf eines Nagetieres nicht überstürzen. Sie bedürfen guter, und vor allem regelmäßiger Pflege, die ein Kind leicht unterschätzt. Nagetiere sollten in artgerechten Käfigen gehalten werden. Optimal wäre ein integrierter Auslauf, der für genug Bewegung der Vierbeiner sorgt. Eine Haltung im Freien ist nicht bei allen Arten von Nagetieren gegeben, da zum Beispiel Hamster dies gar nicht überleben würden. Gut geeignet zur Haltung im Freien sind vor allem Kaninchen oder Meerschweinchen, die man auch kombiniert in einem Freigehege halten kann. Unterschlupfmöglichkeiten müssen die Tiere in jedem Fall haben, da sie sich dort vor Sonne und anderen Witterungen schützen können. Frisches Wasser und Futter sind ein tägliches Muss. Die Tiermedizin sollte bei Haltung eines Tieres auch nicht außer Acht gelassen werden, da regelmäßige Arztbesuche dazu gehören und die Tiere geimpft werden sollten.