Gartenmöbel – Unterschiede von Kunststoff und Teakholz

Gartenmöbel sind im Frühjahr und Sommer ein wirkliches Muss. Gerade wenn Freunde oder Verwandte zu Besuch kommen, möchte man auf diese Sitzgelegenheiten nicht verzichten. Doch worauf sollte man beim Kauf von Gartenmöbeln achten?

Damit man lange Freude an seinen Gartenmöbeln hat, sollte man darauf achten, dass diese aus einem hochwertigem Material bestehen. Daher bietet sich an, einen genaueren Blick auf das Material zu werfen. Auf billiges Material sollte daher verzichtet werden. In der Regel hat man die Auswahl zwischen Kunststoff und Holz.

Vollkunststoff:

Die meisten Gartenmöbel werden aus Vollkunststoff hergestellt, dem so genannten Polypropylen. Genauer gesagt aus dem Copolymeren. Dieses Material ist Kälteschlagfähig. Die Industrie bezieht hierfür entweder halbfertiges oder aber fertiges “Dry Blend”. Das ist eine Trockenmischung. Die ungefähre Zusammensetzung besteht aus ca. 65% Polypropylen, ca. 30% Talkum und ca. 5% Farbe. Diese Mischung ergibt dann das Granulat. Das Talkum, welches als Bindemittel oder auch Füllstoff gesehen wird, bringt hierbei das Gewicht. Alle diese Gartenmöbel sind recycelbar.

Der Vorteil an Gartenmöbeln aus Kunststoff besteht darin, dass diese meist ein geringes Eigengewicht haben. Dadurch lassen sie sich im Winter leicht und schnell verstauen. Des Weiteren kann man sie in vielen verschiedenen Farben bekommen.

Die führenden Hersteller dieser Gartenmöbel sind sicherlich die Unternehmen Kettler & Sieger.

Gartenmöbel aus Teakholz

Sehr beliebt sind Gartenmöbel aus Holz. Hier vor allem aus den so genannten Teakhölzern. Teakholz ist aufgrund seines hohen Ölanteils besonders witterungsbeständig. Dieses Holz wird auch unter extremen Temperaturen im Regelfall nicht beschädigt. Das hat natürlich den Vorteil, dass man diese Möbel auch über den Winter im freien stehen lassen kann.

Holz ist ein natürlicher Rohstoff. Das bedeutet, dass in dem Holz kleine Risse entstehen können. Bei Teakholz ist das aber kein Problem. Stabilität und Haltbarkeit der Gartenmöbel haben dadurch keinen Einfluss. Unter Feuchtigkeitseinfluss verringern sich diese Risse oftmals wieder oder schließen sich ganz.

Die Ölanteile im Teakholz dienen auch als UV Filter. Wenn die Hölzer zu trocken werden, bildet sich unter den normalen Witterungseinflüssen (Sonne / Regen) mit der Zeit eine silbergraue Patina. Teaköl, welches man im Fachhandel kaufen kann, gibt dem Holz dann den ursprünglichen Glanz zurück.

Letzten Endes entscheidet der Geschmack.

Für welche Gartenmöbel man sich entscheidet, bleibt voll und ganz dem persönlichen Geschmack vorbehalten. Beide Arten eignen sich aber hervorragend für den Einsatz im Außenbereich. Wenn man aber langfristig von seinen Gartenmöbeln etwas haben möchte, sollte man auch bereit sein, etwas mehr dafür auszugeben. Eine Investition, die sich in jedem Fall rechnet!

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