In Zeiten von Arbeitslosigkeit und Hartz IV machen sich immer mehr Menschen selbständig. Allerdings ist auf dem Weg zur eigenen Existenz so einiges zu beachten, denn hierfür reicht nicht die gute Idee alleine. Jedoch ist die Existenzgründung auch kein Buch mit sieben Siegeln, durch das man niemals durchsteigen würde. Man braucht einfach ausreichend Zeit für die Planung, dass ist schon die halbe Miete. Zunächst einmal gilt es zu definieren, ob man ein Unternehmertyp ist. Selbständig sein bedeutet „selbst“ und „ständig“, 50 Stunden Arbeitswochen sind da die Regel. Hierbei muss man wissen, ob man selbst der Sache gewachsen ist und ob auch die Familie voll und ganz hinter der Existenzgründung steht. Zudem muss die Geschäftsidee ausgereift sein. Wer etwas verkaufen möchte, benötigt ein Ladengeschäft das entsprechend ausgestattet werden muss. Hierzu gehört nicht nur die Ware und die Verkaufsregale selbst, sondern auch ein Personalraum, Kassenbereich und nicht zu vergessen Alarmanlagen, damit das Geschäft auch gegen Einbruch gesichert ist. Des Weiteren muss man sich Gedanken um die Werbung machen, denn nicht alle Kunde kommen einfach so ins Geschäft geschneit. Der allerwichtigste Punkt jedoch ist die Finanzierung, denn man muss nicht nur sein laufendes Geschäft finanzieren können, sondern es sollte nach Möglichkeit auch etwas Lohn für den Existenzgründer selbst übrig bleiben. In keinem Fall sollte man sich für die eigene Existenz in große Schulden begeben. Hilfreich ist es hierbei, dass Gespräch mit einem Fachmann zu suchen. Es gibt unzählige Agenturen, die auf dem Weg in die Selbständigkeit mit Rat und Tat zur Seite stehen.