Der Namenstag findet in einigen Gegenden mehr Bedeutung als der eigentlich Geburtstag. Eine Festlegung des Namenstages erfolgt nach Gedenktagen, die meist gleichzeitig Todestage sind, von Heiligen. Die Benennung ist auf den Namen des Heiligen zurückzuführen. Italien zum Beispiel ist ein sehr feierfreundliches und religiöses Land, mit Dominanz auf die katholische Religion. Jedes Fest wird groß gefeiert und oftmals sogar richtig zelebriert. So auch der Namenstag, italienisch: onomastico. Ähnlich wie eine Geburtstagsfeier wird auch dieses Fest ausgiebig vorbereitet. Nicht selten zaubern die Gastgeberinnen verschiedenste Gerichte nach original italienische Rezepte, die meist jeden Gast begeistern. Besonders beliebt in Italien ist bekanntlich die Pasta, die in großer Vielfalt zubereitet werden kann. Italiener fertigen ihre Nudeln gerne in Eigenarbeit und selbstgemachte Nudeln schmecken natürlich besonders gut. Ein Traum sind auch die Soßen, die wie alles in Italien liebevoll zubereitet werden. Der am Namenstag Geehrte wird in die Vorbereitungen des Festes nicht einbezogen, da er ja schließlich gefeiert werden soll. Im Gegenteil, wie beim Geburtstag auch werden ihm „Herzliche Glückwünsche“ ausgesprochen und kleine Geschenke mitgebracht. Einladungen für diesen besonderen Tag werden in Italien oftmals nur mündlich ausgesprochen, aber auch schriftliche Einladungen sind in manchen Familien üblich. In anderen Ländern, wie zum Beispiel in Deutschland wird der Namenstag meist von älteren Menschen gefeiert, die es so gewohnt sind und die dieses noch für üblich halten. Namenslisten dieser Namenstage sind bereits in Form von Büchern, aber auch im Internet zu finden. Fast jeder Name besitzt solch einen Ehrentag und kann für Partyfreunde Anlass einer zusätzlichen „Geburtstagsfeier“ sein.