Frauenärzten, aber auch Hebammen wird die Frage immer wieder gestellt – ab wann Schwangerschaftsgymnastik?
Die Frage ist durchaus berechtigt, aber auch einfach zu beantworten: Es ist egal, ob man vor, oder aber ab der 28. Schwangerschaftswoche mit der Schwangerschaftsgymnastik anfängt.
Sie ist vor allem eines: hilfreich. Bevor man als Schwangere aber sich bei einem Kurs für Schwangerschaftsgymnastik anmeldet, sollte man sich von seinem Arzt beraten lassen.
Insbesondere wird dabei jedoch wohl das Beckenbodentraining empfohlen werden, denn durch das Progestron ist der Beckenboden bei einer Schwangeren weich. Es ist dabei die Gebärmutter, die auf den Beckenboden drückt.
Die Folge ist dabei, dass unkontrolliert Urin abgeht bei vielen Schwangeren. Um dies zu verhindern, kann der Beckenboden aber trainiert werden. Die Muskulatur des Beckenbodens verbessert sich dabei in der Regel schnell.
Im Rahmen der Schwangerschaftsgymnastik ist dabei die Gymnastik mit der Beckenschräglage eine sehr gute Vorbereitung auf die eigentliche Geburt. Insbesondere stärkt diese nämlich den Bauchbereich. Rücken und Becken werden beweglich.
Einatmen und Entspannen spielen dabei bei dieser Übung eine besonders wichtige Rolle.
Zur Schwangerschaftsgymnastik laden in vielen Städten unter anderem auch Fitnessclubs ein. Es gibt aber auch Verbände, die Schwangerschaftsgymnastik anbieten. Unter den Anbietern befinden sich aber auch sehr viele Krankenhäuser, die auch Geburtsvorbereitungskurse anbieten.