Das Gelingen eines Kuchens hängt nicht alleine von der richtigen Zubereitung des Teiges ab. Denn hier spielt die Wahl der richtigen Wärmezufuhr eine genauso große Rolle. Bei den meisten Backöfen kann daher zwischen Umluft, Ober- und / oder Unterhitze ausgewählt werden. Die meisten entscheiden sich daher für die Umluftwärme, weil sie denken hierbei am wenigsten falsch zu machen. Aber das muss nicht unbedingt immer der richtige Weg sein.
Bei Umluft wird die Temperatur im Backofen umgewälzt, das bedeutet, dass im kompletten Ofen die gleiche Temperatur herrscht. Das kann gerade beim Backen von Obstkuchen Nachteil sein. Denn durch die Zugabe von Hitze tritt der Saft aus den Früchten aus und läuft in den Boden.
Es kann somit schnell passieren, dass die Früchte zu trocken werden und der Boden noch matschig ist. Daher wäre es sinnvoller den Ofen hier auf Unterhitze einzustellen um Boden und Früchte optimal durchzubacken.
Wenn es zum Beispiel darum geht die bereits gekochten Nudeln noch mit Käse zu überbacken empfiehlt es sich die nur die Oberhitze zu nehmen. Denn so wird der Käse schon flüssig und kann sich gut verteilen. Ansonsten würden die Nudeln zu viel Wärme abbekommen und matschig werden.
In den meisten Rezepten wir einem aber die richtige Hitze für ein gutes Gelingen empfohlen.