Abwechslungsreich und lecker

Keine Ahnung, ob es so etwas wie ein Ur-Rezept für einen Auflauf gibt. Die Herstellungsweise ist zumindest bei den meisten gleich. Die verwendeten Zutaten werden fast immer in Schichten in eine entsprechende Back- oder Bratform gelegt, wobei die oberste Schicht häufig einen Abschluss bildet. Dieser kann aus einer eigenständigen Zutat wie Käse bestehen, oder einer dickeren Soße, in der alle anderen Zutaten auszugsweise noch mal vermischt sind oder in einer anderen Erscheinungsform verwendet werden. Zum Beispiel Tomaten geviertelt, nicht in Scheiben. Was sehr gerne gemacht wird, ist, die oberste Schicht knusprig werden zu lassen. Im Fachjargon nennt man das bräunen oder knusprig backen. So entsteht ein Gratin, eine besondere Form von Auflauf. Beim Bräunen werden eigene Aromastoffe freigesetzt, die dem Gratin, also dem überbackenen Auflauf, seinen besonderen Geschmack geben. Wenn Sie einen besonders guten Auflauf hinbekommen haben, sehen Sie es am Auflauf am Auflauf. Kleine Wortspielerei, kein Schreibfehler. Man hätte auch sagen können, es bildet sich eine Menschenansammlung vor der Backofen-Schichtspeise. Denn auch das nicht ganz unwichtig: der Auflauf wird im Regelfall, beziehungsweise im eigenen Heim im Backofen hergestellt. Für den Gratin gibt am Ende noch mal kräftig Oberhitze dazu. Auf jeden Fall ist es egal, ob mit Kartoffeln, Reis, Nudeln usw., richtig abgestimmt ist ein Auflauf ein Fest für den Gaumen und man braucht nur ein Gefäß zum Kochen.

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