Die Entwicklung der Elektronik – von den schrankgroßen Rechnern bis zu den heutigen ultraportablen Netbooks wie dem Eee PC 900 – ist immens. Erst kam die CD, dann kam der erste Computer, dann Handys, jede Menge digitale Helferlein und zur Krönung des technologischen Fortschritts zu guter letzt Notebooks.
Die ersten solchen Geräte konnte man Anfang der 90er des letzten Jahrhunderts erwerben, sie waren zu dem Zeitpunkt noch sehr schwer und dick, ebenso war die Bildqualität noch nicht zufriedenstellend. Die großen Firmen der Branche, so Samsung, Toshiba und Sony, brachten aber in den letzten Jahren immer bessere Geräte auf den Markt, die mit ihrer besser werdenden Leistung zunehmend komplette digitale Medienzentren darstellten. Normale Notebooks haben eine Bildschirmdiagonale von bis zu 19″ und verfügen über sehr große Rechenleistung, wie ein Desktop- PC.
In letzter Zeit werden aber immer mehr Stimmen laut, die einen Kompromiss aus Portabilität und Leistung wünschen. So erdachten die Firmen eine neue Lösung für den Endverbraucher: Die Netbooks. Ein Unterprojekt ist das des Subnotebooks, was im Grunde eine Zwischenlösung zwischen Notebook und Netbook darstellt. Netbooks, wie z.B. der ASUS Eee PC 900, MSI Wind oder HP 2133 sind geschaffen, um dem User die Internetnutzung wie am heimischen PC zu ermöglichen, Musik abzuspielen und Office- Anwendungen auszuführen. Als Datenspeicher werden sog. Solid State-Discseingesetzt, die klein und wesentlich schneller als herkömmliche Festplatten sind.
Netbooks eignen sich jedoch nicht, um aufwendige 3D- Animationen zu starten, da aufgrund des Platzmangels keine Grafikadapter verbaut werden können. Zudem ist der vorhandene Speicherplatz der Solid- State- Discs nicht sehr groß (beim Eee PC 900 sind es je nach Ausführung 12-20 Gbyte), was das Netbook als Datenreservoir nicht qualifiziert. Aufgrund der kleinen Ausmaße können auch keine optischen Laufwerke eingebaut werden, was das Speisen mit Daten per USB- Schnittstelle erfordert.
Ebenfalls gibt es noch kleinere Vertreter der Netbooks, welche Ultra Mobile PC tituliert werden. Der Vorteil eines UMPCs ist, dass er – anders als etwa ein 8,9“-Gerät wie der Eee PC 900 – in die Hosentasche passt und im Wesentlichen die Eigenschaften eines Netbooks aufweist. UMPCs haben zudem einen Touchscreen und sind funktional zwischen PDA und Netbook anzusiedeln. Man sieht, dass die Industrie versucht, den Markt mit Geräten zu erweitern, die möglichst jedem Geschmack gerecht werden. Die Zukunft lässt ahnen, dass Netbooks und UMPCs im Marktanteil schwer zunehmen werden.