Die meisten Kinder träumen irgendwann einmal davon, Feuerwehrmann oder Pilot zu werden, aber nur einige wenige bleiben bei diesem Wunsch. Schon in der Mittelschule muss die erste Entscheidung über die künftige Ausbildung getroffen werden, nämlich ob es beruflich einmal in einen technischen oder wirtschaftlichen Bereich gehen soll. Auch im Gymnasium muss für die letzten Jahre ein Profil ausgewählt werden, das die theoretischen Grundlagen für die berufliche Ausbildung schafft. Deshalb sollten die Kids bereits in der sechsten Klasse zumindest eine grobe Orientierung haben, womit sie einmal ihren Lebensunterhalt verdienen möchten. In den höheren Klassen sind im Lehrplan der deutschen Schulen Praktika vorgesehen, bei denen man schon einmal in die Betriebe hineinschnuppern kann und für sich selbst prüfen kann, ob man wirklich die geeignete Ausbildung ins Auge gefasst hat. Schon mancher Jugendliche hat seine Meinung danach komplett geändert. In vielen Bundesländern ist es üblich, dass die Berufsberater der Agentur für Arbeit in die Schulen hineingehen, um zum Beispiel den Jugendlichen neue Berufe vorzustellen, die in die Liste der anerkannten Ausbildungen aufgenommen wurden. Dazu gibt es beim Arbeitsamt auch Broschüren, in denen die einzelnen Berufe mit den damit verbundenen Anforderungen dargestellt werden. Wer sich für eine Ausbildung entschieden hat, sollte auch immer daran denken, dass es meistens nicht das endgültige Abschlusszeugnis ist, das vorgelegt werden muss, sondern die beiden vorletzten.