Die Bezeichnung „Immobilie“ umfasst alle Grundstücke und die auf dem Grundstück befindlichen Bauwerke und alles unbewegliche Zubehör (also z.B. das Garagentor oder der Geräteschuppen), das zu dem Grundstück bzw. den auf dem Grundstück befindlichen Gebäuden dazugehört. Der Begriff „Immobilie“ leitet sich aus dem lateinischen im-mobilis = unbeweglich ab, also sind Immobilien Liegenschaften und Anwesen (inkl. der Bebauung), die nicht bewegt oder umgelagert werden können.
Normalerweise werden Immobilien erworben, um sie selbst zu nutzen, denn sie sind sehr teuer und müssen auch instand gehalten werden. Eigentumswohnungen oder Ein- und Mehrfamilienhäuser sind das beste Beispiel hierfür. Hier ist der Käufer auch gleichzeitiger der Nutzer der Immobilie. Investoren, die es sich leisten können, und ein bisschen mehr, als das übliche, mühsam zusammengesparte Geld der Durchschnittsbürger zur Verfügung haben, erwerben Immobilien als sichere, langfristige Geldanlage, Spekulationsobjekt, oder um durch die Vermietung der Immobilie Gewinne zu erzielen. Zu solchen Objekten zählen z.B. Bürohäuser, Einkaufzentren, Hotels oder auch Mehrfamilienhäuser. Sie haben den Vorteil, dass sie den für den Kauf notwendigen Betrag langfristig entbehren und anlegen können. Vielen Unternehmen investieren ihre Gewinne in Immobilien, um so Steuern zu sparen und gleichzeitig durch deren gewerbliche Nutzung Profite zu erzielen. Besonders beliebt sind derzeit auch Immobilienkäufe in den Ländern, die vor kurzem erst in die EU eingetreten sind, da in diesen Ländern ein hoher Anstieg der Immobilienpreise binnen weniger Jahre vorhergesagt wird. So sind beispielsweise die Hotels, Ferienhäuser und Apartments am Goldstrand in Bulgarien inzwischen nahezu vollständig in den Händen von ausländischen Investoren, die sich schnelle und hohe Profite durch diese Investitionen erhoffen, da Bulgarien als Reiseland derzeit stark im Kommen ist.