Hier lohnt sich der Einsatz von Elektroheizungen

Elektroheizungen – Heizungen, die mit Strom betrieben werden – haben einen schlechten Ruf. Es heißt, Strom ist zu schade um damit “nur” zu heizen, auch die oft angeführte Kostenersparnis im Vergleich zu anderen Heizsystemen sei so nicht gegeben. Zudem gibt es schon einige Länder, die den Einbau von Elektroheizungen verbieten oder zumindest die Ausbezahlung von Wohnbauförderungen vom Einbau anderer Heizformen abhängig machen.
Nun, alle diese Argumente stimmen, und dennoch hat auch heutzutage diese Heizform noch ihre Daseinsberechtigung. Nämlich dann, wenn beispielsweise die Installation eines anderen Heizsystems nicht oder nur mit sehr viel Aufwand möglich ist, zum Beispiel bei der Renovierung von Altbauten. Bei elektrischen Heizungen müssen keinerlei Rohrleitungen installiert werden, auch Öltanks oder Lagerräume zur Lagerung des Heizmaterials sind nicht erforderlich.
Am sinnvollsten ist der Einbau einer Elektroheizung aber in Wochenendhäusern. Diese Häuser werden ja nicht das ganze Jahr über bewohnt und beheizt, weshalb auch etwaige höhere Kosten für den Heizstrom nicht so ins Gewicht fallen. Demgegenüber steht aber der Vorteil der niedrigen Installationskosten – ein klarer Fall für die Elektroheizung.
Aber auch dann, wenn man beispielsweise einen Kachelofen wünscht, kann diese Heizform eine Alternative darstellen. Es gibt nämlich auch elektrische Kachelöfen, die sich optisch nicht von echten Kachelöfen unterscheiden, aber natürlich wieder die bereits angeführten Vorteile bieten: einfache Installation, keine Rohrleitungen nötig – und es ist auch kein Schornstein erforderlich. Damit lässt sich Kachelofen-Feeling auch in Mietwohnungen oder Wochenendhäuser bringen, wo kein eigener Schornstein vorhanden ist.
Kurz gesagt: Elektroheizungen haben auch heute noch ihre Daseinsberechtigung, auch wenn sie als Zentralheizung auch nicht mehr die erste Wahl darstellen.

Hinterlasse eine Antwort