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Der Rambler

Den ersten Rambler hatte es 1902 gegeben (Prototyp schon 1897). 1914 wurden die Rambler auf den Namen ihres Konstrukteurs, Jeffery, umbenannt. Zwei Jahre später ging die Firma an Nash über, und 1918 erhielten deren Wagen den Namen Nash. 1950 gab es als kleinstes Modell von Nash erneut einen Rambler. Er wurde für 1956 zur Basismarke der American Motors Corporation aufgewertet; die AMC war 1954 aus der Fusion von Nash und Hudson hervorgegangen (kurze Zeit hatte es auch einen Hudson Rambler gegeben).

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Gleichzeitig mit dem Aufstieg zur eigenen Marke wurde der Rambler gänzlich neu konzipiert. Er hatte eine neue, wiederum eigenständig wirkende Karosserie – sie war selbsttragend -, deren auffälligstes Merkmal in einem breiten Band bestand, das den oberen Rand des Heckfensters bildete und in den Flanken seine Fortsetzung fand. Bei den luxuriöseren Ausführungen prangte der Reserve-Reifen in einer am Heck angesetzten «Raddose». Der 3,2-Liter-Sechszylinder hatte nun hängende Ventile, womit einer der letzten SV-Motoren verschwand – vorübergehend, wie sich zeigen sollte…

American Motors plante für 1956 einen Ausstoß von 160 000 Rambler, um in der populären Klasse ernsthaft gegen Chevrolet, Ford und Plymouth anzutreten. Im Vergleich zu diesen mächtigen Konkurrenten war der Rambler immer noch um einige Zentimeter kleiner, auch wenn er seit seinem ersten Auftreten 1950 kräftig gewachsen war. Zugute kamen ihm hierbei die verbesserte Fahreigenschaften versprechende breitere Spur und der Einbau von Schraubenfedern auch hinten (mit Schubrohr und Panhard-Stabilisator wie die großen Nash und Hudson) sowie die auf gut 120 PS gestiegene Leistung. Bald war für den Rambler auch ein etwa 200 PS starker 4,l-Liter-V8-Motor lieferbar.

Auf der New Yorker Automobilausstellung Ende 1956 präsentierte AMC den Rambler Rebel, ein Hochleistungsmodell mit dem größeren AMC-V8-Motor, wie er im Nash Ambassador und Hudson Hörnet eingebaut wurde. Es war sogar der wahlweise Einbau der neuen Bendix-Benzineinspritzung geplant, mit der er auf eine Leistung von 291 SAE-PS kam. Der Rebel ging im Mai 1957 in Serie. Im Modelljahr 1958 erhielten die Rambler Doppelscheinwerfer und niedrigere Motorhauben.

Die Rückkehr zur ursprünglichen Rambler-Größe brachte jedoch das Zusatzmodel erhältlich. Vom American gab es ab Herbst 1958 auch einen dreitürigen Station Wagon, und ein Jahr später kam eine Viertürversion mit sechs Seitenfenstern der mit Sommerreifen und Winterreifen ausgeliefert wurde hinzu. Im Modelljahr 1960 erhielten die großen Modelle neue Front- und Heckscheiben.

Für 1959 wurde der Ambassador, der vorübergehend als selbständige Marke gegolten hatte, Topmodell der neuen AMC-Einheitsmarke Rambler.

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