Nachdem wir von Bekannten den Tipp bekommen haben, sind wir in den Hamburger Hafen gefahren und haben dort versucht einige Zander aus der Reserve zu locken. Die Tipps sahen so aus, dass wir zuerst zu “Heinis Eck” fahren sollten. Das liegt im Süden Hamburgs in Veddel. Der Weg dorthin alleine war für jemanden, der sich nicht sonderlich gut auskennt eine Qual. Wir mussten uns durch komplizierte Zollstationen schlängeln und sind dann schlussendlich zu Fuß bei Heinis Eck angekommen. Die Ruten auf einem schicken Anleger zusammen gesteckt haben wir sofort mit der etwas adrenalinhaltiger Jagd begonnen.
Wir wurden uns schnell der bitteren Wahrheit bewusst, dass wir gut zwei Stunden zu spät an dem Platz angekommen waren. Das Wasser lief bereits wieder in die Ebbe über, was grundsätzlich ja gut ist, aber in diesem Falle offensichtlich dazu führte, dass wir keinen einzigen Biss zu verbuchen hatten.
Nach einiger Zeit haben wir uns dafür entschieden einen weiteren empfohlenen Platz anzusteuern. Wir sind in den Vorhafen gefahren und haben es dort noch einmal versucht. Was uns die ganze Zeit irgendwie positiv gestört hatte war, dass wir ganz alleine geangelt haben. Niemand war an den empfohlenen Plätzen zu finden. Uns wurde gesagt, dass wir uns den Platz wahrscheinlich erkämpfen müssten, aber dies war nicht der Fall. Ja, hinterher ist man immer schlauer.
Fazit: Nicht jeder Tipp ist gut, aber dass soll jeder für sich selber herausfinden.