Aufgrund einer Schwangerschaft oder durch extremes Abnehmen können Brüste ihre Form verlieren und unschön werden. Leider gibt es hier keine Mittelchen, mit denen dieser Prozess wieder rückgängig gemacht werden kann. Wer also davon betroffen ist, aber seine „Originalform“ wiedererlangen möchte, der muss sich der Hilfe der plastischen Chirurgie bedienen. Bei der Umformung der Brust gibt es zwei Varianten: die Brustvergrößerung und die Brustverkleinerung.
Bei der Brustvergrößerung, auch Augmentation genannt, werden Silikon-Implantate in den Körper eingesetzt, die dazu beitragen, das Volumen des Busens zu vergrößern. Die hierfür notwendigen Einschnitte werden entweder in den Achselhöhlen, dem Warzenhof oder den Brustumschlagfalten gemacht, um die verbleibenden Narben möglichst unsichtbar zu halten. Die Operation wird unter Vollnarkose durchgeführt und dauert im Allgemeinen ca. 1-1,5 Stunden. Der Effekt ist bleibend, erfordert jedoch, dass die Patientin sich 4 Wochen schont, d.h. keine körperlich anstrengenden Tätigkeiten ausführt und auch in der ersten Zeit nach der Operation einen speziellen BH trägt, um Reibungen und Schmerzen zu vermeiden.
Bei der Brustverkleinerung werden Drüsen- und Fettgewebe verkleinert und die Brust den neuen Maßen angepasst, d.h. überflüssig gewordenen Haut wird entfernt und die Brustwarze wird in ihre neue Position angehoben. Hier dauert die Operation, ebenfalls unter Vollnarkose, allerdings schon 2,5 bis 3 Stunden und es muss auch ein dreitägiger Klinikaufenthalt in Kauf genommen werden. Die Nachbehandlung, d.h. eine Vermeidung von körperlichen Aktivitäten in den ersten 4 Wochen nach der Operation und das Tragen eines Spezial-BHs, sind dieselben, wie bei der Brustvergrößerung.
Gerade mit zunehmendem Alter und Abnehmender Elastizität des Gewebes wird die Brustkorrektur bzw. die Bruststraffung ebenfalls für viele Frauen interessant, wobei Brustverkleinerungen inzwischen auch öfters bereits von Männern in Anspruch genommen werden.